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CDA: CDU-Position ist inakzeptabel |
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Saturday, 14. February 2009 |
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Die Bönener CDU kommt nicht zur Ruhe: Kaum hat die CDU auf Ihrer Website die Ablehnung des Antrages ihrer eigen Unterorganisation CDA gegen ausbeuterische Kinderarbeit (wie berichtet) begründet, wehrt sich CDA-Chef Burkhard Schlottmann vehement gegen die dort gemachten Äußerungen. ,,Der Vorwurf, unsere kommunalpolitische Umsetzung der CDA-Kampagne sei reine Inszenierung, ist unwürdig und absurd." CDU-Spitzenpolitiker wie Bundestagspräsident Norbert Lammert und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers unterstützen die Kampagne und äußern sich eindeutig: ,,Die Initiative ist christdemokratisches Engagement im besten Sinne“, so Lammert. ,,Unsere Pflicht ist, nicht eher zu ruhen, bis Kinderarbeit endlich der Vergangenheit angehört", betont Rüttgers. |
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Letzte Aktualisierung ( Tuesday, 24. February 2009 )
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CDU: CDA-Kampagne ist inszeniert |
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Saturday, 14. February 2009 |
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Der CDU-Gemeindeverband Bönen wirft der eigenen Unterorganisation CDA vor, dass deren kommunalpolitische Umsetzung der bundesweiten Kampagne ,,kind.gerecht", die sich gegen ausbeuterische Kinderarbeit in Entwicklungsländern richtet, inszeniert sei . So begründete er die ablehnende Position der örtlichen CDU zu den CDA Anträgen. ,,Es ist sehr einseitig und vor allem simpel, das Thema ,,Ich bin gegen Kinderarbeit" aus dem CDA Presseorgan zu entnehmen und es dem Rat und der Verwaltung zum Fraß vorzuwerfen", schreibt Ratsherr Peter Kirchner auf der Internetseite des CDU-Gemeindeverbandes und kritisiert damit auch die Arbeit des Bundesverbandes der CDA. In ,,polemischer Art" mit einem politischen Thema umzugehen, über andere herzuziehen und das auch noch zu veröffentlichen, komme nicht immer gut an, so Kirchner weiter. Das Bönener CDA-Vorstandsmitglied Jörn Bergmann hatte zuvor in einem Leserbrief im Westfälischen Anzeiger in heftiger Weise die seiner Meinung nach völlig fehlende Unterstützung der Kampagne durch die Orts-CDU beklagt. (der Leserbrief steht als Kommentar ,,Gleichgültig gegenüber Kinderarbeit" auf dieser Internetseite) |
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Letzte Aktualisierung ( Saturday, 14. February 2009 )
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Gleichgültig gegenüber Kinderarbeit |
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Saturday, 14. February 2009 |
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Ein Kommentar von Jörn Bergmann Es ist schon bemerkenswert, wie kaltherzig die Bönener Verwaltung und der Ausschuss für Planen Bauen und Umwelt mit dem Thema "ausbeuterische Kinderarbeit" umgehen.
Ausgerechnet ein sozialdemokratischer Bürgermeister steht mit samt seiner Partei auf dem Standpunkt, dass die Anregung der hiesigen CDA, im kommunalen Vergabewesen etwas gegen den weltweiten Missbrauch von Kindern in der Arbeitswelt zu unternehmen, nicht umzusetzen sei. Die Menschenrechtsorganisation "Südwind" beweist mit ihrem Leitfaden für Kommunen und den darin enthaltenen Vorschlägen das genaue Gegenteil.
Rhetorisch ist die SPD ansonsten immer schnell bei der Hand, wenn es darum geht, internationale Menschenrechtssolidarität zu bekunden. Auch die heimischen Sozialdemokraten stellen sich an Gedenktagen gern demonstrativ, mit erhobenem Zeigefinger, vor die Gräber im zweiten Weltkrieg ums Leben gekommener Zwangsarbeiter. Solche symbolischen Gesten können sich die Genossen in Zukunft getrost sparen, wenn sie nicht bereit sind, daraus moralisch verantwortliches Handeln für die Gegenwart abzuleiten.
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Letzte Aktualisierung ( Saturday, 14. February 2009 )
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